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Der Einfluss des Einkaufs auf das Unternehmensergebnis
[25.05.2001]
Die Gewinnbeeinflussung durch den Einkauf zeigt sich bei einem
Unternehmen mit einer 3% Umsatzrendite darin, dass die Renditewirkung
einer 3% Materialkostenreduzierung der einer Umsatzsteigerung von 60%
entspricht.
Verringerte Fertigungstiefen in allen Industriezweigen, die
Einbeziehung von Lieferanten in Produktentwicklungsprozesse und der
Zwang zum weltweiten Einkauf zur Nutzung von Kosten- und
Know-how-Potentialen sowie neue E-Technologien im Einkauf verdeutlichen
den Einfluss des Einkaufs auf das Unternehmensergebnis. Angesichts der
Hebelwirkung von Erfolgspotentialen im Einkauf wurden in vielen
Unternehmen in immer kürzeren Abständen Programme zur
Einkaufspotentialermittlung und -erschließung erarbeitet. Die
Aktionsfelder dieser Programme liegen mit wechselnden Schwerpunkten in
der Optimierung des laufenden Einkaufsvolumens. Die systematische
Auswertung dieser Vorgehensweisen sowie die Erfahrungen, die wir in den
letzten Jahren während der Bearbeitung eigener Fallstudien in über 100
Industriebetrieben gewinnen konnten, führen in ihrer Zusammenfassung zu
einer Handlungsanleitung für die Realisierung von Einkaufspotentialen
durch die bewusste Gestaltung differenzierter
Abnehmer-Lieferanten-Beziehungen. Diese als Einkaufspotentialanalyse
bezeichnete Handlungsanleitung leistet einen Beitrag zur Verringerung
des methodischen Defizits in der Beschaffung und versucht, auf
strategischer Ebene eine Verbesserung der Entscheidungssituation zu
erreichen. Durch die ganzheitliche Betrachtung der Wertschöpfungskette,
eine verbesserte Arbeitsteilung zwischen Abnehmer und Lieferant sowie
die Verfolgung differenzierter Zusammenarbeitsformen kann eine
zielgerichtete Orientierung der Transaktionsbeziehungen vorgenommen
werden. Mehr zum Konzept der Einkaufspotentialanalyse:
Einkaufspotentialanalyse Literatur: nach oben
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