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Gelebte Globale Industrialisierung - Vorgehensweise

[27.01.2009]

Seit Jahren ist die Globalisierung Schreckgespenst und Hoffnungsträger der deutschen Wirtschaft. Entziehen kann sich mittlerweile kein Unternehmen mehr vor diesen internationalen Entwicklungen. Wer die Augen verschließt, wird im internationalen Wettbewerb verlieren. Wer die Chancen erkennt, mit alten Vorurteilen bricht und sich richtig vorbereitet, wird die jetzigen Hemmnisse im internationalen Business zu seinen Vorteilen wandeln können.

Das TCW wurde beauftragt, für einen internationalen Elektrokonzern eine globale Industrialisierungsstrategie zu entwickeln. Dabei handelt es sich nicht um den Aufbau einer verlängerten Werkbank, sondern um die Implementierung von neuen Standorten mit umfangreichen Aufgaben und Kompetenzen in unterschiedlichen Zielländern unter Einbeziehung von lokalen Partnern. Somit sind weitreichende Lösungen zu Produkten und Prozessen gefragt, die eine Vielzahl von Funktionen im Unternehmen betreffen und in einen konkreten Umsetzungsplan zu überführen sind.

Für die Ausarbeitung der Strategie wurde eine Vorgehensweise in 3 Modulen mit insgesamt sechs Arbeitspaketen gewählt.

Ausarbeitung der Strategie

Abbildung "Ausarbeitung der Strategie"

Innerhalb des ersten Moduls wurden die vorhandenen Vorarbeiten zur Globalisierung der einzelnen Fachbereiche gesichtet, bewertet und die wesentlichen Inhalte für die spezifische Globalisierungsstrategie erarbeitet. Ergebnis dieses Moduls war eine Versachlichung der internen Diskussionen zum Thema Globalisierung und die Ermittlung der bewerteten Chancen und Risiken inklusive der Ergebnispotenziale.

Im zweiten Modul wurden die einzelnen Länder und die Produkte anhand von Kriterien bewertet, selektiert und in ein Produkt-/ Länderportfolio überführt. Ergebnis dieses Moduls waren detaillierte Länderbewertungen mit Chancen und Risiken auf Produktebene, überführt in eine priorisierte Länder- und Produktauswahl.

Im dritten Modul wurden die möglichen Partner in den selektierten Ländern ermittelt und die erforderlichen Supply-Chain- und Organisationsmodelle für die Zielländer und für das Stammhaus diskutiert. Die Ergebnisse wurden in einen mehrheitsfähigen Umsetzungsplan überführt und mit Business-Cases hinterlegt.

Weiterführende Literatur:


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19. MMK
19. Münchner Management Kolloquium
Mehr unter:
www.management-kolloquium.de
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