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Regionale Einkaufspartnerschaften im Retailbanking

[16.09.2008]

Durch die Zunahme des Outsourcings von Dienstleistungen auch im Bereich der Finanzdienstleister steigt der Bedarf neue Einsparmöglichkeiten zu identifizieren und zu nutzen. Gerade die Bündelung von Aktivitäten im Rahmen von institutsübergreifenden Partnerschaften wurde bisher im Bankensektor stark vernachlässigt. Durch den Zusammenschluss im Rahmen von Einkaufspartnerschaften können zusätzliche Potenziale realisiert werden.

Bevor über Einkaufspartnerschaften nachgedacht wird, gilt es allerdings zunächst die relevanten Bereiche innerhalb eines Instituts zu ermitteln. Die nachfolgende Portfolioanalyse zeigt hierbei das notwendige Vorgehen am Beispiel eines Finanzdienstleisters. Für strategische Bereiche bietet sich eine ausführliche Analyse und eine Bindung an einen langfristigen Lieferanten an.

Portfolioanalyse

Sind die Einkaufs- bzw. Outsourcingbereiche ausgewählt, so bieten sich für diese zusätzliche Einkaufspartnerschaften an. Ein Bereich der Banken wäre hier der Zahlungsverkehr. Durch die zusätzliche Bündelung des Belegaufkommens einzelner Institute können noch deutliche Einspareffekte erzielt werden. Durchführbar ist dies sowohl für regionale als auch für bundesweite Partnerschaften. Zu Beginn sollte man sich allerdings auf der regionalen Ebene bewegen, da es so einfacher ist, die Transportkosten für die Belege gering zu halten und man so die zeitnahe Bearbeitung sicherstellen kann.

Zusätzlich ist im Zahlungsverkehr teilweise ein Rückgang des Belegaufkommens bei einzelnen Instituten zu beobachten, auch dieser Effekt kann durch die Bündelung des Belegaufkommens mehrerer Institute umgangen werden. Ein Vorteil ist neben der verstärkten Verhandlungsposition auch das Beibehalten der rechtlichen und wirtschaftlichen Selbständigkeit der an der Einkaufspartnerschaft beteiligten Unternehmen.

Der Zahlungsverkehr stellt hierbei allerdings nur ein Beispiel für die Realisierung von Synergieeffekten dar. Durch die vorweggeschaltete Portfolioanalyse lassen sich zusätzliche Dienstleistungen und andere Bereiche eines Kreditinstituts identifizieren, für die eine Einkaufsparterschaft sinnvoll ist.

Das TCW blickt insbesondere im Einkauf auf eine jahrelange Erfahrung aus zahlreichen Projekten sowohl in der klassischen Industrie als auch bei Kreditinstituten und Finanzdienstleistern zurück. Durch die Nutzung der Methoden und Tools des TCW konnten in den Projekten jeweils Kosteneinsparungen von ca. 25% realisiert werden. Da insbesondere im Retailbankingbereich der Einkauf oftmals noch stark vernachlässigt wird, bietet es sich in dieser Branche besonders an auf diese Methoden und Tools zurückzugreifen.

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