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Seminar Produktklinik und Produktordnungssysteme:
Unternehmensindividuelle Erschließung von Innovations-, Synergie- und Marktpotenzialen

[05.10.2006]

Im Seminar "Produktklinik und Produktordnungssysteme" wird Führungskräften anschaulich dargelegt, wie Kundenanforderungen zur Berücksichtigung bei der Konzeption und Entwicklung von Produkten aufgenommen werden und Vorteile von Wettbewerbsprodukten systematisch in Erkenntnisse für die eigenen Produkte umgewandelt werden können.

Sowohl Großunternehmen als auch Klein- und Mittelständler, sehen in der kundenorientierten Verbesserung ihrer Produkte noch deutlichen Verbesserungsbedarf. Bisherige Aktivitäten werden häufig nur punktuell gestartet, sind aber nicht in ein Gesamtkonzept eingebunden. Das hat zur Folge, dass erarbeitete Ansätze vielfach nicht konsequent genug vorangetrieben werden und große Potenziale ungenutzt bleiben.

Im Mittelpunkt des TCW-Seminars vom 2. bis 4. November 2006 in München stehen die Konzepte Produktklinik und Produktordnungssystem, die sowohl einen umfassenden Methodenbaukasten beinhalten als auch ein systematisches Vorgehensmodell zur Beseitigung bestehender Defizite und zur Erfolgssteigerung durch „Value to the Customer" bieten.

Zur Veranschaulichung der Erfolge und zur Diskussion von Erfolgsfaktoren und Umsetzungshürden werden auf dem Seminar Praxisreferenten ihre individuellen Erfolgsstrategien präsentieren. Folgende Referenten stehen für die Diskussion zur Verfügung:

  • Dr. Thomas Koniordos, General Manager Danfoss Bauer GmbH
  • Dipl.-Ing. Max Oertle, Leiter F&E TyssenKrupp Presta AG
  • Hans Manzer, Leiter Produktentwicklung OCÉ Printing Systems GmbH
  • Dr.-Ing. Rainer Bavendiek, Vice President R&D Business Line E-Trucks STILL GmbH
  • Walter Hosak, Leiter Produktmanagement Bosch-Rexroth AG
  • Dr.-Ing. Ernst Rothstein, Vorstandsmitglied Leistritz AG

Zur Vermittlung der Konzepte und Methoden stehen praxis- und beratungserfahrene Mitarbeiter des TCW zur Verfügung. Über Seminardiskussionen, Planspiele, Gruppenarbeiten, Software-Vorführungen sowie Videosequenzen und Live-Demonstrationen veranschaulichen die Berater die Praxisanwendung und regen die Teilnehmer zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den Seminarinhalten an.

Typische Fragestellungen von Seiten der teilnehmenden Unternehmen, die im Rahmen des Seminars beantwortet werden, lauten z.B.:

  • "Wie kann ich die Kundenwünsche in unterschiedlichen Marktsegmenten aufnehmen und bei der Produktkonzeption individuell berücksichtigen?"
  • "Wie können punktuelle Verbesserungsansätze bei einzelnen Produkten systematisch auf das gesamte Produktprogramm übertragen werden?"
  • "Was sind die Potenzialhebel zur Ergebnisverbesserung im aktuellen Produktprogramm und wie können die Hebel bedient werden?"

Die Vorgehensweise der Produktklinik unterscheidet sich in Abhängigkeit davon, ob eine Produktklinik in der frühen Konzeptphase der Produktentstehung, der späten Entwicklungsphase oder in der Produktionsphase durchgeführt wird. Daneben gibt es individuelle Vorgehensweise zur Durchführung im eigenen Unternehmen oder mit Lieferanten bei der Optimierung von Kaufteilen. Die individuellen Vorgehensweisen haben den Vorteil, dass die je nach spezifischer Situation unterschiedlichen Stellhebel effektiv und effizient bedient werden können.

Das Managementseminar findet unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Horst Wildemann statt und dient insbesondere dem Training von Multiplikatoren und der Schulung von qualifizierten Mitarbeitern mit Entwicklungspotenzial. Im Rahmen des Seminares referieren erfahrene Unternehmensvertreter und geben Einblick in ihre individuellen Strategien und deren erfolgreicher Umsetzung und kontinuierlicher Erneuerung.

Nähere Informationen zu unserem Seminar „Produktklinik & Produktordnungssysteme" in München.

Weiterführende Literatur:


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Management-Seminar

Produktklinik & Produktordnungssysteme

Unternehmensindividuelle Erschließung von Innovations-, Synergie- und Marktpotenzialen


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Wozu dient ein "Produktordnungssystem"?
Mit einem Produktordnungssystem gestalten Sie Ihr Produktprogramm optimal aus. Das Konzept wurde von Prof. Wildemann entwickelt um den Spagat zu schaffen zwischen Individualisierung der Produkte zum Kunden hin und  Standardisierung nach innen.

Dabei können fünf Strategieelemente kombiniert werden:
  • Teilefamilien,
  • Baukastenstrategie,
  • Gleichteile,
  • Modul- und Systemstrategien sowie
  • Plattformstrategien.

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Was ist die "Produktklinik"?
Die Produktklinik ist ein Konzept für einen funktionsübergreifenden, institutionalisierten Lernort. Produkte und Prozesse werden analysiert und Best-Practice Lösungen durch Reverse Engineering auf die eigenen Produkte und Prozesse angewendet.

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Literatur

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Wertgestaltung von Produkten und Prozessen - Methoden und Fallbeispiele

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Leitfaden zur Standardisierung und Individualisierung des Produktprogramms durch intelligente Plattformstrategien

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