[08.10.2026]
Vier von fünf Beschäftigten arbeiten mit Künstlicher Intelligenz nach eigener Auskunft produktiver. In der Gewinn- und Verlustrechnung kommt davon bei den meisten Unternehmen kaum etwas an. Der Grund liegt selten in der Technologie, sondern im Betriebsmodell. TCW macht KI ergebniswirksam: mit neu geschnittenen Prozessen, gezielt zugeordneten Kapazitäten und einem Controlling, das jede Maßnahme bis in die Kostenstelle verfolgt. Wo versickert Ihre Produktivität?
Aktuelle Studien zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz zeigen ein klares Muster. Rund 80 Prozent der Befragten berichten von höherer persönlicher Produktivität. Nur gut ein Drittel der Unternehmen sieht überhaupt einen Beitrag zum EBIT. Mehr als fünf Prozent ihres EBIT erzielen mit KI nur rund 6 Prozent der Unternehmen. Dieser Anteil ist seit einem Jahr unverändert.
Wie lässt sich dieser Widerspruch erklären? Wer KI in Abläufe einbaut, die für Menschen ohne KI gebaut wurden, beschleunigt nur einzelne Arbeitsschritte. Der Entwurf entsteht schneller, die Freigabe dauert so lange wie zuvor. Die gewonnene Zeit versickert an Schnittstellen und in Wartezeiten. TCW setzt deshalb an drei Hebeln an, die über die Ergebniswirkung entscheiden (vgl. Abbildung 1).

Rollen, Entscheidungsrechte und Prozessschnitte neu zu gestalten, ist Aufgabe des Vorstands und nicht der IT. Unter den erfolgreichen Unternehmen haben fast drei Viertel ihre Workflows grundlegend neu gestaltet. Bei den übrigen ist es nur ein Viertel. Ziel ist ein Ablauf, in dem KI-Ergebnisse ohne Medienbruch weiterverarbeitet werden. TCW nutzt hierfür die Prozessklinik in drei Schritten:
In bisherigen Projekten der Prozessklinik sanken die Durchlaufzeiten im Schnitt um 23 Prozent. Die Produktivität stieg um 16 Prozent.
Eingesparte Arbeitszeit wird erst dann zu Ertrag, wenn das Management entscheidet, wohin sie fließt. Ohne diese Entscheidung füllt sich die frei gewordene Zeit mit neuen Abstimmungen. Kennen Sie den Anteil wertschöpfender Tätigkeiten in Ihren indirekten Bereichen?
TCW erfasst mit der Funktions- und Leistungsanalyse die Kapazitätsverteilung je Mitarbeiter. Jede Tätigkeit wird als wertschöpfend, notwendig oder Verschwendung bewertet. Auf dieser Basis legt die Geschäftsführung fest, wohin die gewonnene Produktivität fließt: in Wachstum, in neue Serviceleistungen oder in vermiedenen Personalaufbau. Erst diese Transparenz zeigt, wie viel Produktivität KI tatsächlich freisetzt. Bisherige Analysen zeigen 14 bis 31 Prozent Potenzial bei den Personalkapazitäten.
Ohne Ausgangswert lässt sich kein Produktivitätsgewinn belegen. TCW verankert deshalb vom ersten Tag an vier Größen im Controlling:
Jede Maßnahme hat genau einen Verantwortlichen. Regelmäßige Reviews und Abweichungsanalysen im Controlling sichern die Umsetzung. Damit wird das Controlling zum Taktgeber der KI-Einführung und nicht zum nachträglichen Prüfer. Was sich in keiner Kostenstelle niederschlägt, hat betriebswirtschaftlich nicht stattgefunden (vgl. Abbildung 2).

Wie stark das Zusammenspiel wirkt, zeigt die Auftragsabwicklung. Wird Künstliche Intelligenz mit Methoden des Lean Managements verbunden, sinken die Durchlaufzeiten um bis zu 30 Prozent und die Fehlerquoten um rund 25 Prozent. TCW begleitet Unternehmen vom ersten Use Case bis zur messbaren Wirkung in der GuV. Die drei Hebel greifen ineinander: Ohne neuen Prozess entsteht keine freie Kapazität, ohne Controlling wird sie nicht sichtbar. Dafür verbindet TCW Prozessklinik, Kapazitätsanalyse und Controlling zu einem durchgängigen Programm.
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